M-Audio / Avid Fast Track Ultra
Der M-Audio Fast Track Ultra (400 Euro) ist genial für Musiker, die Sounds mischen und nachbearbeiten wollen.
Foto: Jan WinklerMusical Instrument Digital Interface (MIDI) zum Einschleifen von Keyboards. Konventioneller SPDIF-Digital-Ein/Ausgang.
Die Inhalte aller Eingänge schickt er via USB 2.0 digital mit feinster Auflösung von 96 Kilohertz und 24 Bit zum Rechner. Das Zuweisen der Ein- und Ausgänge geschieht per Software-Mischpult, ein Effektgerät unterlegt auf Wunsch Pseudo-Raumklang. Sinnvoller wäre ein Equalizer gewesen. Praktisch: Die Betriebssoftware funktioniert an Windows und an Macintosh-Rechnern. Ohne Steckdose versorgt sich der Fast Track Ultra über das USB vom Laptop mit Strom, agiert dann aber mit Minimalfunktion, sprich im Zweikanalbetrieb.
Foto: Jan WinklerZentrale ist das AK 4114 Digital Interface mit acht Eingängen und 192 Kilohertz Sampling.
Leider bietet der M-Audio fast alle Analog-Ein- und Ausgänge als (symmetrisch beschaltete) Klinke an. Der HiFiist muss mit Adaptern leben.
Klanglich erfüllt der M-Audio keine highendigen Erwartungen an einen D/A-Wandler. Die Hörtester bescheinigen ihm einen etwas sachlichen, tendenziell kraftlosen und flachen Klang. Als D/A-Konverter ist der Fast Track Ultra nicht entwickelt. Genial hingegen ist der M-Audio für Musiker, die Sounds mischen und nachbearbeiten wollen.
Hans-Ulrich Fessler 29.08.2008
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