29.08.2008
Vergleichstest Digital/Analog-Wandler Terratec DMX 6Fire USB, Benchmark DAC 1 Pre, M Audio Fast Track Ultra, Aqvox USB 2 D/A, Apogee Rosetta 200
Heutige D/A-Wandler werden erst mit Schnittstellen zum Rechner interessant. Da stellt sich die Frage: Wieviel Klangpotenzial steckt in Hochbit-Downloads?
Gemeinhin dient ein Beistell-D/A-Wandler zur klanglichen Aufwertung von CD-Spielern, Digitalrecordern oder DVB-S-Tunern. Ist der SPDIF-Digitalausgang der Quelle mit dem passenden Eingang des Wandlers verbunden, kümmert sich der Konverter um die Umsetzung der Daten in die Analogwelt.
Die neueste Konverter-Generation kann mehr. Sie nennt sich Streaming Client und hat neben SPDIF mit USB- oder FireWire-Anschlüssen den Rechner im Visier. Daraus ergeben sich diverse Möglichkeiten: Wandelt der Client neben MP3 auch auf dem PC gespeichertes High-Resolution-Audio? Übersetzt er auch Analogsignale in die Datenwelt, damit der Rechner sie auf seiner Festplatte speichern kann?
Fazit:
Können die Highender von den Profis lernen? Nach diesem Test fällt die Antwort leicht. Terratec und M-Audio gehören eher in die Rubrik „externe Soundkarten“ und eignen sich nur eingeschränkt als rassereine D/A-Konverter. Der Aqvox ist auf HiFi gezüchtet. Schade, dass die Entwickler die Anbindung an den Computer mit USB 1.1 nur stiefmütterlich verfolgen. Genial dagegen das Konzept von Benchmark, einen D/A-Konverter mit einem Vorverstärker zu kombinieren. Der klangliche Sieger heißt Apogee Rosetta 200, ein perfekter A/D- und D/A-Wandler, der auch in HiFi-Kreisen für Furore sorgen dürfte.
Hans-Ulrich Fessler 29.08.2008
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