Fat Freddys Drop
Dr. Boondigga & The Big Bw
Aotearoa – das Land der langen weißen Wolke: So nennen die neuseeländischen Ureinwohner ihre Heimat. Und eine lange weiße Wolke kommt sicher auch ab und zu aus dem Proberaum dieser neuseeländischen Band.
Kompakt
Künstler: Fat Freddys Drop
Richtung: Pop
Vertrieb: The Drop / RTD DRP013 (69:29)
Die siebenköpfige Kerntruppe und zahlreiche Gastmusiker rollen auf ihrem fast 70-minütigen Longplayer seelenruhig einen leicht bekifften Sound-Teppich aus. Das Debüt „Based On A True Story" war für Talentsucher Gilles Peterson von BBC Radio 1 das Album des Jahres 2005. „Dr. Boondigga & The Big BW“, das während der letzten beiden Jahre entstandene Prachtexemplar von einem Album, steht dem in nichts nach.
Das Faszinosum Fat Freddys Drop entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren: Joe Dukie hat eine Stimme, mit der er sich hinter Soul-Größen nicht zu verstecken braucht. Gitarrist Jetlag Johnson wirft funky Riffs in die Runde. Toby Chang und Chopper Reedz bedienen das Gebläse, oft nur mit einem cremigen Sahnehäubchen das Geschehen kommentierend, aber auch schmetternd wie ein komplette Bigband. DJ Fitchie und Dobie Blaze sorgen für das Fundament – vom traditionellen Reggae-Riddim bis zu treibenden Elektro-Beats oder einer bassstarken Dub-Wiege. Und alle zusammen jammen sich in den langen Tracks in einen heiligen Spielrausch. Satter Schub, ready for take-off.


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