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AV-Receiver Denon AVR 4310
Bei HD-Blu-rays glänzte der Denon AVR 4310 (2000 Euro) mit duftigem Geigengewoge, blitzenden Klavieranschlägen und urnatürlichen Stimmen.
Der AVR 4310 bietet Klemmen für Surround-Boxen A und B (1). So muss sich der Besitzer entscheiden, ob er die „Assign“-Anschlüssen (2) für Back, Bi-Amping, Front Height oder Zone nutzen will.
Der AVR 4310 bereinigt Digitalsignale von jeglicher Art von Jitter-Artefakten. Wird der hauseigene Blue-ray-Player DBP 4010 UD (2000 Euro, Test in Kürze) angeschlossen, schickt er via Denon-Link 4th und Zweit-Ethernet-Kontakter Sychronimpulse an den Spieler zurück, damit der Tatterich gar nicht erst aufkommen kann.
1) Für die Ton-D/A-Wandlung bekam der AVR 4310 vier feine Stereowandler des Typs PCM 1791. Zwei sitzen auf, zwei unter dem Board. 2) Das frei programmierbare Altera-IC hat die Unterdrückung des Impulszitterns von Eingangssignalen als Hauptaufgabe bekommen. 3) Das IC ADV 7340 digitalisiert Analogvideo und schaltet zwischen zwei von sechs HDMI-Ins hin und her.
Dass Denon bei seinem Receiver nicht nur an einigen, sondern an jeder Ecke feilte, zeigte sich schon bei den sehr ordentlichen Phono-MM- und Tunertönen. Und erst recht bei der sehr kultivierten CD-Wiedergabe, die Übertreibungen vermeidet und dennoch äußerst griffige Bässe, stimmige Farben in den Mitten und säuberlichst feinaufgelöste Höhen serviert.
Auch die hergebrachten Surroundformate vergaß Denon nicht. Mit Dolby- und DTS-DVDs spielte der AVR 4310 packend, spannend und mit glaubhaftem Raum. Bei HD-Blu-rays streifte er endgültig die Fesseln ab. Mit duftigem Geigengewoge, blitzenden Klavieranschlägen und urnatürlichen Stimmen strahlte er: Voilà, meine Königsdiszplin!

Kleines Spiel für zwischendurch

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