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CD-Player NAD C 565 BEE
CD-Spieler haben bei NAD eine lange Tradition. Der C 565 BEE (900 Euro) nun bietet viele nützliche Features, die in eine digitale Zukunft weisen.
Praktisch: Dank des optischen Digitaleingangs profitiert beispielsweise Digitalradio über Sat-Receiver auch vom ausgezeichneten Klang der Wandlersektion mit Upscaler.
Mit dem Sample Rate Converter (SRC) lassen sich etwa CDs auf eine höhere Auflösung interpolieren.
Die drei Quellen CD, TOSlink und USB lassen sich direkt anwählen. Der Cursor-Ring navigiert in USB-Speichermedien. SRC und Filter kontrollieren die Klangaufbereitung.
Auch die Front schlägt aus der Reihe. Statt Wiedergabe, Pause und Vor-/Rücksprungtasten gibt es einen an edle Autoradios erinnernden Drück/Drehregler. Drücken startet und pausiert die Wiedergabe, drehen wählt die Titel aus. Das geht angenehm intuitiv.
Außerdem machte Edvardsen Platz für zwei Tasten, die sich den Zusatzfunktionen widmen. Source wählt zwischen Laufwerk, USB und dem optischen Digitaleingang, SRC steht für den Sample Rate Converter. Der Upsampler interpoliert wahlweise gar nicht oder auf 96 oder 192 Kilohertz. Auf der Fernbedienung findet sich zusätzlich eine Taste zum Umschalten der fünf zur Verfügung stehenden Digitalfilter.
Frequenzgänge: Via Digitaleingang sehr breitbandig mit umschaltbaren Filtertypen
Jitterspektrum: Niedriger Jitter (177 Pikosekunden)
Im Hörraum fand sich nach einigen ersten Vergleichen mit dem Marantz SA 7001 (stereoplay 6/06) ein fairer Gegner im Referenz-Regal. Erstaunlicherweise ähnelten sich die Klangcharaktere sehr. Erst nach einer Reihe von Hördurchgängen schälte sich heraus, dass der einen Hauch nüchternere Japaner die Musik etwas fließender offerierte, während der NAD gefälliger aufspielte und noch mehr Feinzeichnung bot. Geschmackssache.
Der optische Digitaleingang zeigte die gleiche feine, dabei angenehme, aber nicht schönfärberische Charakteristik. Ganz hervorragend tönte MP3- und WMA-Material vom Speicherriegel via USB. Selten klang komprimierte Musik so authentisch.
Der Upscaler wirkte spätestens bei 192 kHz mit MP3 recht artifiziell; Komprimiertes eignet sich eben wenig für die Nachbehandlung. Ganz im Gegensatz zu CDs, die nochmals an Details, Konturenschärfe, Glanz ganz ohne Schärfe sowie Raumausleuchtung zulegten. Wer nun noch Lust zu einem Feintuning hat, der probiert die Digitalfilter durch.
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemein | |
|---|---|
| Abmessungen (B x H x T) | 43,5 x 8,6 x 29,3 cm |
| Gewicht | 4,9 kg |
| Fernbedienung/lernfähig | |
| Ausgänge asymmetrisch/symm. | |
| Digitalausgänge TosLink/ST/Koax/XLR | |
| Anzeige CD-/SACD-Text | |
| lesefähig für CD-R/CD-RW | |
| Lautstärkeregelung | |
| Kopfhörerausgang/regelbar | |
| Zufalls-Titelwahl | |
| HDCD-Wiedergabe | |
| Messwerte | |
| Fehlerkorrektur Infoschicht CD | 1,60 mm |
| Fehlerkorrektur Oberfläche CD | 1,90 mm |
| Leistungsaufnahme Standby/ Betrieb | 1,0/13,8 W |
| Bewertung | |
| Klang | Absolute Spitzenklasse |
| Klangpunkte (max. 70 Punkte) |
57 |
| Messwerte (max. 10 Punkte) |
9 |
| Praxis (max. 15 Punkte) |
8 |
| Wertigkeit (max. 10 Punkte) |
7 |
| Gesamturteil (max. 120 Punkte) |
sehr gut 81 Punkte |
| Preis/Leistung | sehr gut |
| getestet in Ausgabe: | 12/11 |
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