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Digital/Analog-Wandler Aqvox USB 2 D/A
Der USB 2 D/A (1000 Euro) von Aqvox ist mit je einem Koax-, TosLink- und AES/EBU-Digitaleingang auf HiFi-Bedürfnisse zugeschnitten.
Die zweilagigen Ausgangs- verstärkermodule (rot) enthalten 150 Bauelemente für die Ruhestrom- und Laststabilisierung. Nur ein Transistor verstärkt das Signal.
Der USB 2 D/A bietet dem Besitzer ein großes Betätigungsfeld. Per Knopfdruck darf er vor der eigentlichen Wandlung Oversampling (bis 128-fach) zuschalten, die Absolute Phase drehen, frequenz- oder impulsoptimierte Filter zuschalten oder mit „Dither" Verzerrungen bei kleinen Pegeln maskieren.
Bei der technischen Realisierung des D/A-Wandlers geht Aqvox keine Kompromisse ein: Der USB 2 D/A ist komplett symmetrisch aufgebaut, die Daten werden vor den Wandlern neu getaktet. Gemäß dem Credo des Entwicklers – keine Gegenkopplung (seiner Meinung nach hält sie Verzerrungen nur bei eingeschwungenen Signalen im Zaum) und kurze Signalwege – erklärt sich für die Ausgangsverstärkung nur ein einziger Transistor zuständig.
Vollsymmetrisch aufgebaut, will der Aqvox am liebsten über XLR betrieben werden. Für USB ist ein eigener Konverter im Einsatz, der nur Samplingraten bis maximal 48 kHz verarbeitet.
Beim Hörtest öffnete der Aqvox eine breite Bühne, ließ den Höhen viel Bewegungsfreiheit und sorgte für reichlich Nachdruck im Grundtonbereich. Der USB 2 D/A schaffte den Spagat zwischen Timing und ansprechender Musikalität, wobei das Oversampling auf 192 kHz zu noch mehr Präzision beitrug.
HiFiisten lieben seine SPDIF-Fertigkeiten, via USB ist er für Netzwerker und Profis klanglich und im Format zu limitiert.












