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Digital/Analogwandler Cambridge DAC Magic
Mit veränderbaren Filtern und symmetrische Ausgängen erkämpft isch der Cambridge DAC Magic (400 Euro) ein stereoplay Highlight.
Wie der Musical Fidelity kommt der Cambridge Audio DAC Magic für 400 Euro aus England. Er bietet aber deutlich mehr Ausstattung. Waagerecht oder hochkant (Gummifuß liegt bei) schielt der DAC Magic mit einem USB-Eingang auf den Computer; an zwei jeweils mit Kabel oder Lichtleiter bestückbaren S/P-DIF-Eingängen geht er auf Tuchfühlung mit HiFi-Komponenten. Über Digitalausgänge reicht er die anliegenden Daten 1:1 weiter.
Wie der Musical sampelt er intern sämtliche Musikdaten hoch auf 192 Kilohertz (bei 24 Bit). USB-Signale behandelt er separat mit dem gleichen 48-kHz-Wandler wie der V-DAC.
Dank Upsampling und den Filterberechnungen generiert der Digitale Signalprozessor den Eingangstakt neu und unterdrückt wirkungsvoll den Jitter der Quelle.
Nach zwei 192-kHz-24-Bit-Stereowandlern der britischen Wolfson dirigiert der Cambrigde die spiegelbildlichen Signalpaare zu symmetrischen Ausgängen.
Der Lohn des Aufwands: CD-Daten arbeitete er via Filter 2 (von den Testern bevorzugt) zu Musiksignalen mit allerfeinstem Höhenglanz, ultrastabiler Abbildung und keinerlei tonalen Ausrutschern um. Die Raumabbildung geriet ihm eher breit als tief. Mit 58 Punkten etablierte er sich in Regionen, wo sich drei Mal so teure CD-Spieler tummeln. Seine wahre Größe zeigte er mit DVB-S oder MP3: Die Sprachverständlichkeit nahm merklich zu, Raum und Sprecher sortierte er säuberlich auseinander.
Stärken
+ Cinch- und symmetrische Ausgänge; schaltbare Filter; optischer und koaxialer Digitalausgang
Schwächen
- Kein echtes High Resolution über USB; jeweils nur optischer oder koaxialer Digitaleingang verwendbar
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemein | |
|---|---|
| Abmessungen (B x H T)HöheTiefe | 21,5 x 5,0 x 19,0 cm |
| Gewicht | 1,0 kg |
| Ausstattung/Funktionen | |
| Lautstärkeregelung digital | |
| Lautstärkenregelung analog | |
| Fernbedienung | |
| Anzeige Samplingrate | |
| Anzeige Wortbreite | |
| Digitale Effektschleife | |
| Maximale Abtastrate Cinch/AES | 192 |
| Maximale Abtastrate Optisch | 96 |
| Maximale Abtastrate USB | 48 |
| USB-Asynchron-Modus USB | |
| Einstellbare Digitalfilter-Charakteristik | |
| Zahl Filter-Optionen | 3 |
| Besondeheiten | |
| Eingänge CD-Spieler | |
| Digital Cinch | 2 |
| Digital BNC | 0 |
| Digital optisch | 2 |
| Digital ST | 0 |
| Digital AES/EBU | 0 |
| Digital DSD | |
| I2S | 0 |
| USB | 1 |
| Firewire | 0 |
| Ausgänge D/A-Wandler | |
| Ausgänge Cinch | 1 |
| Ausgänge XLR Stereo | 1 |
| Ausgänge Kopfhörer 6,3mm | 0 |
| Ausgänge Kopfhörer 3,5mm | 0 |
| Digitalausgang Cinch | |
| Digitalausgang optisch | |
| Digitalausgang sonstige: | |
| Testurteil | |
| Kurzfazit | Universeller D/A-Wandler mit umschaltbarem Filter. USB nur bis 48 kHz. Klang analytisch und pieksauber |
| Klang | Absolute Spitzenklasse |
| Klangpunkte (max. 70 Punkte) |
58 |
| Klangpunkte Vorverstärker | |
| Messwerte (max. 10 Punkte) |
9 |
| Praxis (max. 15 Punkte) |
7 |
| Wertigkeit (max. 10 Punkte) |
5 |
| Gesamturteil (max. 120 |
79 gut - sehr gut |
| Preis/Leistung | überragend |
| getestet in Ausgabe: | 5/09 |

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