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Testbericht

Digital/Analogwandler Lavry DA 11

Testergebnis
61.0 Punkte
1500 EUR
Testverfahren: 1.0

stereoplay


Hans-Ulrich Fessler

25. Mai 2009

Der Lavry DA 11 (1500 Euro) glänzt mit professionellem Aufbau und umfangreicher Ausstattung.

Digital/Analogwandler Lavry DA 11

Ein renommierter Name und erste Adresse für A/D- und D/A-Wandler in der Tonstudiotechnik, ein Newcomer in der Unterhaltungsindustrie: die in Washington ansässige Lavry Engineering. Ihr brandneuer DA 11 (1500 Euro) spricht die Klientel an, die einen ultimativen Konverter sucht, der nebenbei auch gleich Lautsprecheraufstellungs-Probleme lösen hilft: Mit Playback Image Control (PIC; spielt Signalanteile vom jeweils anderen Kanal in Phase oder phaseninvertiert zu) kann der DA 11 die Stereo-Basis­breite ändern, und zwar kanalgetrennt!  Steht beispielsweise eine der ­beiden Boxen zu nah an der Wand, kann der DA 11 sie ­virtuell ­davon abrücken.

Digital/Analogwandler Lavry DA 11
Bild vergrößern 808 1000 http://img4.magnus.de/Digital-Analogwandler-Lavry-DA-11-r808x1000-C-cf475801-12840375.jpg Ein Schaltnetzteil kümmert sich um stabilen internen Stromhaushalt; die miniaturi­sierten Bauelemente verkürzen die Signalführung und geben Parasiten wenig Angriffsfläche. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Ein Schaltnetzteil kümmert sich um stabilen internen Stromhaushalt; die miniaturi­sierten Bauelemente verkürzen die Signalführung und geben Parasiten wenig Angriffsfläche.

„Ein auch bei Kopfhörer­wiedergabe hilfreiches Feature“, betont Firmenchef Dan Lavry, der sogar ein eigenes Forum unterhält (www.lavryengineering.com/lavry_forum/ ).

Hightech pur, staunten die Tester beim Blick ins Innere. Scharen von Miniaturbauelemen­ten führen die Signale von den symmetrischen Wandlerausgängen über eine analoge Lautstärkeregelung zum Kopfhörer-Output und den XLR-­Buchsen (Cinch-Adapter mitgeliefert).

Der hausgemachte Treiber des USB-Eingangs passt für Windows und Mac-OS-Rechner; der Lavry akzeptiert deshalb via USB ohne Wenn und Aber 96 kHz. Eine noch höhere Sampling­rate macht laut Aussage des Firmenchefs keinen Sinn.

Klanglich fasste der Lavry die positiven Eigenschaften der Konkurrenten zusammen: Mit CD-Signalen angesteuert, bot er etwa den Facettenreichtum des Musical, den Höhenglanz des Cambridge und die Geschmeidigkeit des Advance Acoustic. DA 11 ist in jeder Disziplin der Gewinner: mit MP3, mit DVB-S und vor allem mit USB.

Stärken

+ Lautstärkeregelung; Kopfhörerausgang; vollsymmetrisch; BasisbreiteneinstellungSchwächen

- Fernbedienung nur optional; gewöhnungsbedürftige Bedienung




Technische Daten und Testergebnisse

Allgemein  
Abmessungen (B x H T)HöheTiefe 20,0 x 5,0 x 27,0 cm
Gewicht 2,0 kg
Ausstattung/Funktionen  
Lautstärkeregelung digital
Lautstärkenregelung analog
Fernbedienung nein
Anzeige Samplingrate nein
Anzeige Wortbreite nein
Digitale Effektschleife
Maximale Abtastrate Cinch/AES 192
Maximale Abtastrate Optisch 192
Maximale Abtastrate USB
USB-Asynchron-Modus USB
Einstellbare Digitalfilter-Charakteristik
Zahl Filter-Optionen
Besondeheiten
Eingänge CD-Spieler  
Digital Cinch 0
Digital BNC
Digital optisch 1
Digital ST
Digital AES/EBU
Digital DSD
I2S
USB 1
Firewire
Ausgänge D/A-Wandler  
Ausgänge Cinch 0
Ausgänge XLR Stereo
Ausgänge Kopfhörer 6,3mm
Ausgänge Kopfhörer 3,5mm
Digitalausgang Cinch
Digitalausgang optisch nein
Digitalausgang sonstige:
Testurteil  
Kurzfazit D/A-Wandler mit virtuell einstellbarem Lautsprecherabstand. Klanglich ausgesprochen filigran und highendig.
Klang Absolute Spitzenklasse
Klangpunkte
(max. 70 Punkte)
61
Klangpunkte Vorverstärker
Messwerte
(max. 10 Punkte)
9
Praxis
(max. 15 Punkte)
7
Wertigkeit
(max. 10 Punkte)
7
Gesamturteil
(max. 120
84 sehr gut
Preis/Leistung sehr gut
getestet in Ausgabe: 5/09


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