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Digital/Analogwandler Musical Fidelity V-DAC
Der Musical Fidelity V-DAC (270 Euro) empfiehlt sich vor allem für Sat-Reciever und Player mit S/P-DIF Ausgang, denn via USB hatten die Tester Mühe, Unterschiede zu den Soundkarten im PC und Mac auszumachen.
Ein Konverter wandelt die USB-Daten mit 48 Kilohertz, ein Upsampler rechnet die PCM-Daten auf 192 kHz um.
Er verspricht, die Digitalsignale feiner aufzubereiten als der Großteil aller CD-Spieler und Sat-Receiver. Via USB will er die Soundkarte im PC arbeitslos machen. Mit welchen Mitteln will der Musical Fidelity V-DAC das Kunststück schaffen?
Das kompakte Volumen sorgt elektrisch für kurze Wege und bietet Parasiten wenig Angriffsfläche. Bei der Signalverarbeitung fährt der V-DAC zweigleisig: Von USB läuft das Digitalsignal schnurstracks zu einem autarken USB-Konverter, der sich von einem eigenen Quarz takten lässt. Laut Datenblatt liegt seine maximale Samplingfrequenz bei 48 kHz, High-Resolution-Wiedergabe (bis 192 kHz) ist nur über die S/P-DIF-Eingänge möglich. Die erfuhren vom Entwickler eine Sonderbehandlung: Der zweite Konverter verarbeitet Digitalsignale bis 192 kHz und 24 Bit. Vor dem Datenumsetzer rechnet sie ein Abtastratenwandler auf die hohe Samplingfrequenz um.
Hat keinen Ausschalter, hängt per Steckernetzteil ständig am Netz: Musical Fidelity V-DAC.
Dynamisch großzügiger, präziser abbildend, punktete der V-DAC auch im Vergleich zu einem DVD-Spieler mit 96 kHz von DVD-Audio. Bei CDs war die Sensation perfekt: Mit völlig stressfreier Reproduktion, wenn auch tendenziell etwas dunkler Gangart, arbeitete er sich bis in die 57-Punkte-Region vor.
Stärken
+ Verarbeitet Signale bis 192 kHz (S/P-DIF);gemessen am Preis sensationeller CD- und MP3-Klang
Schwächen
- Ständig am Netz;zuwenig Digitaleingänge; USB nur bis 48 kHz
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemein | |
|---|---|
| Abmessungen (B x H T)HöheTiefe | 9,5 x 4,0 x 17,0 cm |
| Gewicht | 0,3 kg |
| Ausstattung/Funktionen | |
| Lautstärkeregelung digital | |
| Lautstärkenregelung analog | |
| Fernbedienung | |
| Anzeige Samplingrate | |
| Anzeige Wortbreite | |
| Digitale Effektschleife | |
| Maximale Abtastrate Cinch/AES | 192 |
| Maximale Abtastrate Optisch | 192 |
| Maximale Abtastrate USB | 48 |
| USB-Asynchron-Modus USB | |
| Einstellbare Digitalfilter-Charakteristik | |
| Zahl Filter-Optionen | 0 |
| Besondeheiten | |
| Eingänge CD-Spieler | |
| Digital Cinch | 1 |
| Digital BNC | 0 |
| Digital optisch | 1 |
| Digital ST | 0 |
| Digital AES/EBU | 0 |
| Digital DSD | |
| I2S | 0 |
| USB | 1 |
| Firewire | 0 |
| Ausgänge D/A-Wandler | |
| Ausgänge Cinch | 1 |
| Ausgänge XLR Stereo | 0 |
| Ausgänge Kopfhörer 6,3mm | 0 |
| Ausgänge Kopfhörer 3,5mm | 0 |
| Digitalausgang Cinch | |
| Digitalausgang optisch | |
| Digitalausgang sonstige: | |
| Testurteil | |
| Kurzfazit | Mit insgesamt nur drei Eingängen spartanisch ausgestatteter Konverter. USB nur bis 48 kHz. Klang pieksauber und gestalterisch |
| Klang | Absolute Spitzenklasse |
| Klangpunkte (max. 70 Punkte) |
57 |
| Klangpunkte Vorverstärker | |
| Messwerte (max. 10 Punkte) |
9 |
| Praxis (max. 15 Punkte) |
4 |
| Wertigkeit (max. 10 Punkte) |
4 |
| Gesamturteil (max. 120 |
74 gut - sehr gut |
| Preis/Leistung | sehr gut |
| getestet in Ausgabe: | 5/09 |

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