pearl.de Bestseller NEU Beratungsvideo Schnäppchen Ausgezeichnet bewertet Pressestimmen Günstig beiwww.pearl.de onlne einkaufen
Testbericht

Digital/Analogwandler Musical Fidelity V-DAC

Testergebnis
57.0 Punkte
270 EUR
Testverfahren: 1.0

stereoplay


Hans-Ulrich Fessler

25. Mai 2009

Der Musical Fidelity V-DAC (270 Euro) empfiehlt sich vor allem für Sat-Reciever und Player mit S/P-DIF Ausgang, denn via USB hatten die Tester Mühe, Unterschiede zu den Soundkarten im PC und Mac auszumachen.

Digital/Analogwandler Musical Fidelity V-DAC

Digital/Analogwandler Musical Fidelity V-DAC
Bild vergrößern 783 1000 http://img4.magnus.de/Digital-Analogwandler-Musical-Fidelity-V-DAC-r783x1000-C-3aa861b4-25115889.jpg Ein Konverter wandelt die USB-Daten mit 48 Kilohertz, ein Upsampler rechnet die PCM-Daten auf 192 kHz um. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Ein Konverter wandelt die USB-Daten mit 48 Kilohertz, ein Upsampler rechnet die PCM-Daten auf 192 kHz um.

Der Musical Fidelity V-DAC (270 Euro) trägt auf der einen Seite die Digitaleingänge; der gegenüberliegende Gehäuse­deckel fixiert den Cinch-Ana­logausgang. Seine Anschlussmöglichkeiten sind begrenzt – ein Mal USB, ein Kippschalter switched um auf S/P-DIF. Zur Wahl stehen ein optischer und koaxialer Eingang, die nicht gleichzeitig belegt werden sollen. Der Musical eignet sich also als Durchschleifkonverter für eine, maximal zwei Digitalquellen.

Er verspricht, die Digitalsig­nale feiner aufzubereiten als der Großteil aller CD-Spieler und Sat-Receiver. Via USB will er die Soundkarte im PC arbeitslos machen. Mit welchen Mitteln will der Musical Fidelity V-DAC das Kunststück schaffen?

Das kompakte Volumen sorgt elektrisch für kurze Wege und bietet Parasiten wenig Angriffsfläche. Bei der Signalverarbeitung fährt der V-DAC zweigleisig: Von USB läuft das Digitalsignal schnurstracks zu einem autarken USB-Konverter, der sich von einem eigenen Quarz takten lässt. Laut Datenblatt liegt seine maximale Samplingfrequenz bei 48 kHz, High-Resolution-Wiedergabe (bis 192 kHz) ist nur über die S/P-DIF-Eingänge möglich. Die erfuhren vom Entwickler eine Sonderbehandlung: Der zweite Konverter verarbeitet Digitalsignale bis 192 kHz und 24 Bit. Vor dem Datenumsetzer rechnet sie ein Abtastratenwandler auf die hohe Samplingfrequenz um.

Digital/Analogwandler Musical Fidelity V-DAC
Bild vergrößern 500 500 http://img3.magnus.de/Digital-Analogwandler-Musical-Fidelity-V-DAC-r500x500-C-6ab11405-25115892.jpg Hat keinen Ausschalter, hängt per Steckernetzteil ständig am Netz: Musical Fidelity V-DAC. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Hat keinen Ausschalter, hängt per Steckernetzteil ständig am Netz: Musical Fidelity V-DAC.

Vorzugsweise profitieren SAT-Receiver oder Player von den Fertigkeiten des Musical Fidelity – lautet das Ergebnis des Hörtests. Via USB hatten die Tester Mühe, Unterschiede zu den Soundkarten im PC und Mac auszumachen. Via S/P-DIF klangen Sat-Receiver und iPod-Dock pur deutlich angestrengter und komprimierter als über den facettenreichen und enthärtenden Musical Fidelity.

Dynamisch großzügiger, präziser abbildend, punktete der V-DAC auch im Vergleich zu einem DVD-Spieler mit 96 kHz von DVD-Audio. Bei CDs war die Sensation perfekt: Mit völlig stressfreier Reproduktion, wenn auch tendenziell etwas dunkler Gangart, arbeitete er sich bis in die 57-Punkte-Region vor.

Stärken

+ Verarbeitet Signale bis 192 kHz (S/P-DIF);gemessen am Preis sensationeller CD- und MP3-Klang

Schwächen

- Ständig am Netz;zuwenig Digitaleingänge; USB nur bis 48 kHz




Technische Daten und Testergebnisse

Allgemein  
Abmessungen (B x H T)HöheTiefe 9,5 x 4,0 x 17,0 cm
Gewicht 0,3 kg
Ausstattung/Funktionen  
Lautstärkeregelung digital nein
Lautstärkenregelung analog nein
Fernbedienung nein
Anzeige Samplingrate nein
Anzeige Wortbreite nein
Digitale Effektschleife nein
Maximale Abtastrate Cinch/AES 192
Maximale Abtastrate Optisch 192
Maximale Abtastrate USB 48
USB-Asynchron-Modus USB nein
Einstellbare Digitalfilter-Charakteristik nein
Zahl Filter-Optionen 0
Besondeheiten
Eingänge CD-Spieler  
Digital Cinch 1
Digital BNC 0
Digital optisch 1
Digital ST 0
Digital AES/EBU 0
Digital DSD nein
I2S 0
USB 1
Firewire 0
Ausgänge D/A-Wandler  
Ausgänge Cinch 1
Ausgänge XLR Stereo 0
Ausgänge Kopfhörer 6,3mm 0
Ausgänge Kopfhörer 3,5mm 0
Digitalausgang Cinch nein
Digitalausgang optisch nein
Digitalausgang sonstige:
Testurteil  
Kurzfazit Mit insgesamt nur drei Eingängen spartanisch ausgestatteter Konverter. USB nur bis 48 kHz. Klang pieksauber und gestalterisch
Klang Absolute Spitzenklasse
Klangpunkte
(max. 70 Punkte)
57
Klangpunkte Vorverstärker
Messwerte
(max. 10 Punkte)
9
Praxis
(max. 15 Punkte)
4
Wertigkeit
(max. 10 Punkte)
4
Gesamturteil
(max. 120
74 gut - sehr gut
Preis/Leistung sehr gut
getestet in Ausgabe: 5/09


Günstig bei www.pearl.de online einkaufen
Finden Sie Ihr Produkt

Schnellfinder

Sie wollen schnell einen Überblick gewinnen? Mit wenigen Klicks zum passenden Gerät!

Hier auswählen:

Handy-Tariffinder

Handyrechnung zu hoch? Hier finden Sie Ihren perfekten Handytarif.

Zum Tarifvergleich

Kleines Spiel für zwischendurch

Meistgelesen
1. AF-S Nikkor 2/200mm VR II G ED + Nikon TC20E III an Nikon…

Die gute Bildqualität, die das Nikon AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED an der Nikon D7000 zeigt, wird durch den 2-fach Extender kaum beeinträchtigt.

2. Der Klempner auf dem Court

Nintendo bittet zum knallbunten Maskottchen-Match. Kein großes, aber unterhaltsames Tennis, wie sich im Test zeigt.

3. Samsung Galaxy S3 im Praxistest

Das Samsung Galaxy S3 ist da. Im ausführlichen Praxistest hat es in Sachen Performance die Konkurrenz an die Wand gespielt.

4. Hardware4u.net Gamers Dream im Test

Dass Spielerechner nicht unbedingt groß und laut sein müssen, will Hardware4u.net mit dem Gamers Dream Revision 4.1 Air Micro belegen. Wir haben…