Testbericht

DVD-Player Panasonic DVD S 53


Hans-Ulrich Fessler

15. Mai 2007

Die Vavigation des DVD-Players Panasonic DVD S 53 (150 Euro) wirft keinerlei Fragen auf.

DVD-Player Panasonic DVD S 53

„Nein danke“, sagt Panasonic nicht ohne Grund zu den Chip-Offerten aus Taiwan. Vom Laufwerk bis hin zu den Decodern stammen alle wichtigen Baugruppen im DVD S 53 (150 Euro) aus eigener Fertigung. Priorität legten die Entwickler auf einen schnellen Zugriff: Binnen 10 Sekunden ist der DVD S 53 startklar.

DVD-Player Panasonic DVD S 53
Bild vergrößern 937 http://img2.magnus.de/DVD-Player-Panasonic-DVD-S-53-r937x555-C-939d2932-25164845.jpg Verarbeitet Video- und Audiosignale mit hauseigenen Halbleitern, schaltet über HDMI markengleiche Monitore mit ein und aus: Panasonic DVD S 53. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Verarbeitet Video- und Audiosignale mit hauseigenen Halbleitern, schaltet über HDMI markengleiche Monitore mit ein und aus: Panasonic DVD S 53.

„Wozu braucht der Besitzer einen einstellbaren Scaler?" werden sich die Entwickler gefragt haben. Der Monitor teilt doch sowieso über HDMI dem Player mit, welche maximale Auflösung er verarbeiten kann. Auf diese Bedürfnisse stellt sich der DVD S 53 automatisch ein und rechnet bei Bedarf die 576 Zeilen der DVD bis zur vollen HD-Auflösung um.

Weniger wichtig war den Japanern, JPEGs hochauflösend darzustellen. Der DVD S 53 macht größere Bilddateien für PAL-Fernseher mit ihren 576 sichtbaren Zeilen passend und scaliert sie auf die Monitorauflösung hoch. Die Folge: Schräge Linien sind verzahnt, auf großen Bildschirmen sind Zeilenstrukturen erkennbar.

Wichtiger war für Panasonic ein auch für den Laien verständliches Navigieren durch das Setupmenü. Der DVD S 53 bietet auf den Monitor-Typ maßgeschneiderte Voreinstellungen an. Er korrigiert Laufzeiten und verstärkt für bessere Sprachverständlichkeit auf Wunsch den Mitten-Kanal. Praktisch: „Quick Replay" spult 12 Sekunden zurück.

DVD-Player Panasonic DVD S 53
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Der preiswerte Player stellte aber nicht nur mit seiner praxisorientierten Ausstattung zufrieden, sondern begeisterte auch beim Hörtest.

CDs gab er über seine Analogausgänge detailreich und sauber differenziert wieder. Die Abbildung war stimmig, der Bass weder zu weich noch isoliert. Den Raum lotete der Panasonic aber nicht tief aus.

Über seine Digitalausgänge präsentierte er die musikalischen Inhalte von CDs sogar noch etwas straffer. Bei DVDs sorgten der Punch im Bass und der Vorwärtsdrang bei packenden Filmszenen für eine regelrechte Gänsehaut.

Besonders weil sich der DVD S 53 beim Bild kaum Fehler erlaubte. Fernseher bediente er analog mit farbneutralem Video, über HDMI an einem Plasma-Bildschirm wirkte das Video äußerst flüssig fast schon mit etwas überbetonten Kanten.



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