- Computer
- Software
- Foto
- TV & Video
- HiFi & MP3
- Sicherheit & Internet
- Handy & Navigation
- Games, Filme, Musik
Lautsprecher Cabasse Egea 3
Die Cabasse Egea 3 (3000 Euro das Paar) besaß das höchste Über-Alles-Temperament und war immer dann im Vorteil, wenn Schlagzeug, Klavier und große Orchester gefragt waren, sprich, wenn es richtig zur Sache ging.
Den Begriff des Punktstrahlers im Sinne mehrerer ineinander verschachtelter Chassis verbinden HiFi-Fans vielfach mit den britischen Traditionsmarken KEF und Tannoy. Faktisch aber hat die französische Boxenschmiede Cabasse die technisch heikle, messtechnisch und klanglich jedoch ausgesprochen faszinierende Bauform in ganz ähnlicher Weise kultiviert und geprägt.
Der Bassreflextunnel liegt zwischen Sockel und Box, seine Mündung spiegelt sich im makellosen Hochglanzlack.
Der 13 Zentimeter große Zweiwegekoax (siehe Zeichnung rechts oben) ist in Aufwand und Machart einzigartig. Seine nahezu flache äußere Form vermeidet die bei den Wettbewerbern üblichen Trichter und Schallführungen.
Da das größere der beiden Systeme das Zepter erst bei untypisch hohen 1120 Hertz von den Tieftönern übernimmt, muss seine ringförmige Membran aus weißem Schaumstoff nur marginale, kaum sichtbare Auslenkungen vollführen. Dadurch kann sie den Klang des mittig angeordneten Hochtöners nicht modulieren. Ebenfalls aus Schaumstoff (Duocell) gefertigt sind die Konusmembranen der beiden jeweils 17 Zentimeter großen Tieftöner.
Der Zweiwegekoax ist ein technisches Meisterwerk. Die Form der hellen Ringmembran ist gut zu erkennen.
Voll mithalten konnte in dieser Disziplin nur die Nubert, die bei solchen Eskapaden ähnlich gelassen blieb, allerdings erheblich mehr Leistung schluckte. Wofür sie die Tester mit einem tieferen und präziseren Bass entschädigte, so dass die Cabasse in der Summe keinen wirklichen Vorteil verbuchen konnte. Zumal auch die Sonus Faber mit ihrer überaus kultivierten Spielweise noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hatte.
Stärken
+ Einzigartiger Koax und zeitlos gediegene Form; klingt extrem lebendig und räumlich; enorm geringer Wattbedarf
Schwächen
- Bass etwas ungenau; könnte noch etwas kultivierter klingen
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemeine Daten | |
|---|---|
| Breite | 29,0 cm |
| Höhe | 111,0 cm |
| Tiefe | 41,0 cm |
| Gewicht: | 30,0 kg |
| Aufstellungs-Tipp: | freistehend, Hörabstand ab 2,5 m, normal bedämpfte Räume ab 30 m² |
| Messwerte | |
| Betriebsspannung für 90 dB SPL | 2,8 V |
| Impedanz Minimum stp | 3,8 Ohm |
| Maximallautstärke oberer Wert | 106 dB |
| Maximale Lautstärke unterer Wert (>45 Hz) | 106 dB |
| Untere Grenzfrequenz (-3dB) | 55 Hz |
| Untere Grenzfrequenz (-6 dB) | 41 Hz |
| Bewertung | |
| Kurzfazit | Edle Standbox mit einzigartigem Koax und geringem Wattbedarf. Tonal etwas eigenwillig, ungemein spritzig und gnadenlos lebendig. |
| Klang | Absolute Spitzenklasse |
| Natürlichkeit | 11 |
| Feinauflösung | 11 |
| Grenzdynamik | 12 |
| Bassqualität | 10 |
| Abbildung | 12 |
| Klangpunkte (max. 70 Punkte) |
56 |
| Messwerte | 8 |
| Praxis | 4 |
| Wertigkeit | 7 |
| Gesamturteil (max. 120 Punkte) |
gut - sehr gut 75 |
| Preis/Leistung | sehr gut |
| getestet in Ausgabe | 5/09 |

Kleines Spiel für zwischendurch

Android schnäppchen Bestenlisten 3d bildergalerie amazon preisvergleich Canon D5100 Tablet iPad 2 Creativ+Colorfoto Spiele+Musik











