- Computer
- Software
- Foto
- TV & Video
- HiFi & MP3
- Sicherheit & Internet
- Handy & Navigation
- Games, Filme, Musik
Lautsprecher Martin Logan Source
Inhaltsverzeichnis
1/2
- Teil 1 Lautsprecher Martin Logan Source
- Teil 2 Stereoplay Hintergrund
Dipolspezialist Martin Logan lässt mit der Source für 2750 Euro Normalverdiener am wachsenden Erfolg teilhaben. Die Preise fallen, wogegen die Klangqualität immer weiter steigt.
Zeiten gab es, da waren Flächenstrahler so richtig heimisch nur bei Masochisten mit prall gefülltem Geldbeutel und stark erhöhtem Spieltrieb. Noch anfangs der 90er Jahre war Praxistauglichkeit bei Elektrostaten oder gar Magnetostaten – letztere sind mittlerweile fast völlig verschwunden – eher ein rotes Tuch als eine audiophile Selbstverständlichkeit, trotz saftiger Preise und bisweilen raumfressender Abmessungen.
Mal brachten Impedanzlöcher nahe Null die Verstärker zur Weißglut, mal waren es ebenso rätsel- wie mimosenhafte Reaktionen auf Boxenkabel oder Raumakustik. Und selbst nach Überwindung aller Hürden war die Hörzone meist winzig, und beim kleinsten Pegelgewitter holte lautstarkes Krachen und Poltern auch die audiophilsten Träumer zurück auf den Boden der Tatsachen.
Hinter der Abdeckung steckt ein tonal wie dynamisch bestens eingebundener Basstreiber.
Jüngster Streich der Amerikaner ist ein Einsteiger-Modell mit dem treffenden Namen Source, ein zierlicher Zweiwege-Hybrid mit konventionellem 8-Zoll-Tieftöner und Konus aus Papier. Das weite Feld der Mitten (ab 470 Hertz) und Höhen besetzt ein ganzflächig angetriebenes Folienpaneel, dessen Bandbreite von 6 Oktaven jeden Boxenfan hellhörig macht.
Design und Abmessungen stammen vom erst kürzlich eingeführten Bruder Purity (Test in Heft 12/2007), der für paarweise 1000 Euro mehr andere Basschassis, eingebaute Verstärker wie auch aktive Frequenzweichen mitbringt.
Der bei Hybriden früherer Generationen oftmals indifferente Grundtonbereich war beim Source von großer Homogenität und Wärme, das ganze Klangbild von magischer Präzision und Schnelligkeit geprägt. Dem Source zu lauschen war ein Vergnügen der ganzheitlichen Art. „Could You Believe“, der viel gerühmte, audiophile Schmusesong von Sabina Sciubba aus ihrem Album „Meet Me In London" (Naim-CD) gestaltete sich so ergreifend wie eine Privataudienz bei leibhaftigen Musikern: konzentriert, filigran und herrlich temperamentvoll.
Selbst eingefleischte Anhänger konventioneller Kastenboxen mussten zugeben, dass der Source unglaublich sanft, raumgenau und hochauflösend klingt. Nie zuvor war Weltklasse-Sound so erschwinglich, nie der Nachholbedarf herkömmlicher Schallwandler offensichtlicher.
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemeine Daten | |
|---|---|
| Breite | 24,5 cm |
| Höhe | 130,0 cm |
| Tiefe | 37,0 cm |
| Gewicht: | 21,4 kg |
| Aufstellungs-Tipp: | |
| Messwerte | |
| Betriebsspannung für 90 dB SPL | 3,3 V |
| Impedanz Minimum stp | 1,0 Ohm |
| Maximallautstärke oberer Wert | 106 dB |
| Maximale Lautstärke unterer Wert (>45 Hz) | 106 dB |
| Untere Grenzfrequenz (-3dB) | 57 Hz |
| Untere Grenzfrequenz (-6 dB) | 43 Hz |
| Bewertung | |
| Kurzfazit | |
| Klang | Spitzenklasse |
| Natürlichkeit | 12 |
| Feinauflösung | 11 |
| Grenzdynamik | 10 |
| Bassqualität | 9 |
| Abbildung | 13 |
| Klangpunkte (max. 70 Punkte) |
55 |
| Messwerte | 6 |
| Praxis | 4 |
| Wertigkeit | 9 |
| Gesamturteil (max. 120 Punkte) |
gut - sehr gut 74 |
| Preis/Leistung | überragend |
| getestet in Ausgabe | 4/08 |
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 Lautsprecher Martin Logan Source
- Teil 2 Stereoplay Hintergrund

Kleines Spiel für zwischendurch

Android schnäppchen Bestenlisten 3d bildergalerie amazon preisvergleich Canon D5100 Tablet iPad 2 Creativ+Colorfoto Spiele+Musik






