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Testbericht

Lautsprecher Piega AP 3

Testergebnis
46.0 Punkte
1600 EUR
Testverfahren: 1.0

stereoplay


Wolfram Eifert

25. Februar 2009

Dass in der Piega AP 3 für erstaunlich wenig Geld (1600 Euro das Paar) erstklassige Hochtöner werkeln, war auf Anhieb zu hören.

Lautsprecher Piega AP 3

Gehäuse aus Aluminium besitzen im Regelfall geringere Wandstärken als solche aus Holz und erreichen so ein günstigeres Verhältnis zwischen Brutto- und Nettovolumen, was sich bei ­flachen Modellen besonders ­bemerkbar macht, etwa den AP 3 von Piega aus der Schweiz.

Lautsprecher Piega AP 3
Bild vergrößern 502 1000 http://img1.magnus.de/Lautsprecher-Piega-AP-3-r502x1000-C-8f68ee86-12875193.jpg Ein Drehbügel hinter den Boxen gestattet ein einfaches Ausrichten nach erfolgter Wandmontage. Stellen oder legen, etwa auf Möbelflächen, ist ebenso möglich. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Ein Drehbügel hinter den Boxen gestattet ein einfaches Ausrichten nach erfolgter Wandmontage. Stellen oder legen, etwa auf Möbelflächen, ist ebenso möglich.

Der näherungsweise drei­eckige Querschnitt gestattet eine multifunktionale Unterbringung, wobei hochkant wie quer gleichermaßen gut aussieht. Einer bequemen Wandmontage dienen U-förmige Metallbügel, die eine komfortable Ausrichtung auf den Hörplatz gestatten.

Piega verzweigt das Spektrum auf zwei kleine Tiefmitteltöner, um ein günstigeres Verhältnis zwischen Antrieb und Membran­fläche zu erzielen. Dazu kommt der hauseigene Bändchen-Hochtöner, unstrittig einer der besten der Welt.

Dass hier für erstaunlich wenig Geld erstklassige Hochtöner werkeln, war auf Anhieb zu hören. So fein und filigran, so unnachahmlich hochauflösend und doch jederzeit vornehm tönen Kalotten nur selten, jedenfalls nicht in dieser Liga.

Auch der für Boxen dieser Volumenklasse überraschend erwachsene und dröhnfreie Bassbereich konnte sich absolut ­hören lassen, und so gelang den silbernen Dreiecken am Ende eine hochgradig angenehme Mixtur aus Frische, Neutralität und nie schmerzhafter Präzision. Zur Abrundung im Tiefbass liefern die Schweizer einen Woofer, siehe Beitrag "Mehr Spaß im Bass".




Technische Daten und Testergebnisse

Allgemeine Daten  
Breite 25,0 cm
Höhe 41,0 cm
Tiefe 12,0 cm
Gewicht: 6,0 kg
Aufstellungs-Tipp: wandnah, Hörabstand ab 2,5 m, normal bedämpfte Räume bis 35 m²
Messwerte  
Betriebsspannung für 90 dB SPL 5,4 V
Impedanz Minimum stp 3,1 Ohm
Maximallautstärke oberer Wert 95 dB
Maximale Lautstärke unterer Wert (>45 Hz) 95 dB
Untere Grenzfrequenz (-3dB) 82 Hz
Untere Grenzfrequenz (-6 dB) 69 Hz
Bewertung  
Kurzfazit Formschöner Wandlautsprecher mit Aluminium-Schalen und Bändchen. Betont feine und kultivierte Klangprägung ohne jede Anstrengung.
Klang Spitzenklasse
Natürlichkeit 10
Feinauflösung 10
Grenzdynamik 6
Bassqualität 7
Abbildung 13
Klangpunkte
(max. 70 Punkte)
46
Messwerte 6
Praxis 4
Wertigkeit 8
Gesamturteil
(max. 120 Punkte)
gut 64
Preis/Leistung gut - sehr gut
getestet in Ausgabe 2/09


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