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Testbericht

PC-Lautsprecher JBL Spyro

stereoplay


Wolfram Eifert

15. Januar 2007

Das PC-Lautsprecherset JBL Spyro (130 Euro) kommt in pfiffigem Design daher und bietet einen frischen Klang mit hoher Sprachverständlichkeit, weist aber einen deutlichen Mangel an Grundtonwärme auf.

PC-Lautsprecher JBL Spyro

Das preiswerte Spyro von JBL imponiert mit einem auffälligen Design, einer Kombination aus glänzend schwarzem Kunststoff und Chromelementen. Schaltstelle ist ein halbkugelförmiger Subwoofer, dessen größter Durchmesser 20 Zentimeter beträgt. In seinem Inneren werkelt ein kleiner Tieftöner, dem ein Verstärker mit 24 Watt Impulsleistung vorgeschaltet ist. Der Schallaustritt erfolgt über Schlitze im Sockel des Gehäuses.

PC-Lautsprecher JBL Spyro
Bild vergrößern 800 800 http://img2.magnus.de/PC-Lautsprecher-JBL-Spyro-r800x800-C-ef2b0427-12896531.jpg Fest montierte Stützen hinter den Satelliten übernehmen das Anwinkeln. Die Lautstärke lässt sich über Sensoren am rechten Kleeblatt steuern. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Fest montierte Stützen hinter den Satelliten übernehmen das Anwinkeln. Die Lautstärke lässt sich über Sensoren am rechten Kleeblatt steuern.

Nicht minder hübsch sind die Satelliten, die mit winzigen, nicht mal 3 Zentimeter großen Breitbandlautsprechern bestückt sind, deren kleeblattförmige Blenden ausgesprochen dekorativ wirken.

Ganze 114 Gramm wiegt ein solcher Strahler, inklusive der fest montierten, verpolungssicheren Kabel. Ein Drehregler am Woofer steuert den Basspegel relativ zu den Satelliten, die Regelung der Gesamtlautstärke erfolgt über berührungsempfindliche Sensoren am rechten Exemplar.

Sprache und Gesang meisterte das Spyro sauber und mit hoher Verständlichkeit, Grundtonwärme und Basskraft aber waren Mangelware. Als Schreibtischbeschallung ist das Set akzeptabel, eine HiFi-Anlage kann es jedoch nicht ersetzen.

Stärken:

+ Pfiffiges Design und geringer Platzbedarf

+ Problemlose Installation dank vorkonfigurierter Kabel

+ Frischer Klang mit hoher Sprachverständlichkeit

Schwächen:

- Deutlicher Mangel an Grundtonwärme

- Knappe Pegelreserven, nur mäßige Dynamik






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