Das Betriebsystem Mac OS X wählt automatisch die höchste Abtastrate und passt die von iTunes gelieferten Daten per Upsampling an.
Da staunten die Tester nicht schlecht, als die D/A-Wandler von Ayre und PS Audio bei iTunes-Wiedergabe per Mac stoisch 96 Kilohertz Samplingfrequenz signalisierten – selbst dann, wenn Files im 16/44-CD-Format abgespielt wurden. Der Grund war schnell gefunden: Ähnlich wie Computer-Bildschirme teilen am USB-Port angeschlossene Wandler dem Rechner all ihre verfügbaren Abtastraten mit. Das Betriebsystem Mac OS X wählt automatisch die höchste und passt die von iTunes gelieferten Daten per Upsampling an.
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Bild oben: Nativer USB-Transfer verlangt manuelle Auswahl im „Audio & Midi Setup“. Das erledigt der Amarra-Player (unten) automatisch.
Bild oben: Nativer USB-Transfer verlangt manuelle Auswahl im „Audio & Midi Setup“. Das erledigt der Amarra-Player (unten) automatisch.
Wer aus iTunes Files mit der nativen Abtastrate hören möchte (was häufig zu besserem Klang führt), muss im Dienstprogramm „Audio & Midi-Setup" die korrekte Einstellung manuell vornehmen. Kommt ein Titel mit anderer Samplerate, muss man die Prozedur wiederholen. Mit dem Amarra-Player bietet der amerikanische Software-Spezialist Sonic Studio nun jedoch ein Mac-Programm an, das die iTunes-Datenausgabe geschickt umgehen und die digitalen Audiodaten mit speziellen Algorithmen in höchster Qualität zum USB- oder Firewire-Ausgang umleiten will.
Der positive Einfluss des Amarra-Players ist tatsächlich zu hören und liegt etwa in der Größenordnung wie unterschiedliche Digitaleingänge. Mit 845 Euro ist sein Preis allerdings auch ziemlich happig, sodass sich eher die Mini-Version für 333 Euro mit der gleichen Engine, aber ohne Equalizer empfiehlt. Zum Ausprobieren lässt sich der Amarra-Player kostenlos herunterladen unter www.digital-highend.com .