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Subwoofer Martin Logan Dynamo 700
Der Martin Logan Dynamo 700 (790 Euro) gefiel mit einer geradezu aberwitzigen Autorität und Genauigkeit. Selbst bei wildesten Klang-Eskapaden blieb sein Klang ultrasauber.
Auch der dritte Woofer im Bunde kann Audiosignale sowohl konventionell per Cinchkabel als auch drahtlos entgegen nehmen, beschränkt sich aber ansonsten auf seine Funktion als Subwoofer. Die Rede ist vom Dynamo 700 von Martin Logan, der über eine serienmäßige Empfängereinheit für einen herstellerspezifische, Bluetooth-ähnliche Übertragungsstrecke verfügt.
Für Surround-Receiver lässt sich die Frequenzweiche per Bypass umgehen.
Bedenken, bei einer Wireless-Lösung könne der Klang auf der Strecke bleiben, sind größtenteils unbegründet. Tatsächlich spricht sogar vieles für die Verwendung des Drahtlos-Zugangs. Die Strecke arbeitet im 2,4-Gigahertz-Band mit einer Auflösung von 16 Bit und einer Abtastrate von 48 kHz, ist somit hochauflösender als der CD-Standard. Gleichzeitig spart der Anwender Anschaffung und Verlegung langer Cinchkabel, die erfahrungsgemäß nie ganz verlustfrei sind und bisweilen zu Brummproblemen führen, etwa wenn der Woofer an einem anderen Stromkreis hängt als der Verstärker.
Von dieser Besonderheit abgesehen ist der Dynamo 700 ein ganz normaler Subwoofer, genauer gesagt einer der audiophilen und doch bezahlbaren Sorte. Wie sein Kollege von Elac verzichtet er auf nebengeräuschträchtige Reflexrohre und kompensiert deren fehlende Tiefstbassunterstützung mit dickeren Verstärkern und größeren Membranauslenkungen. Stramme 300 Watt Dauerleistung (fünfmal soviel wie beim Canton) stellt der eingebaute Class-D-Verstärker zur Verfügung, die einem wahnwitzig hubfreudigen 25-Zentimeter-Chassis Beine machen.
Dank abnehmbarem Unterbau lässt sich der Dynamo leicht zum Downfire-Woofer verwandeln.
Der schwarze Logan-Würfel gefiel mit einer geradezu aberwitzigen Autorität und Genauigkeit. Selbst bei wildesten Klang-Eskapaden und angsteinflößenden Membranbewegungen blieb sein Klang ultrasauber, der Woofer als selbständige Schallquelle nicht ortbar – so, wie es sein soll. Soviel Perfektion ist eine dicke Empfehlung wert, ein stereoplay Highlight sowieso.
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemein | |
|---|---|
| Abmessungen | 29,7 x 31,9 x 31,8 cm |
| Gewicht | 12,0 kg |
| Features | |
| Oberflächen | |
| Farben | |
| Bauprinzip Gehäuse | geschlossen |
| Phase variabel | ja |
| Phase schaltbar | |
| Einschaltautomatik | |
| Raumanpassung (Text) | |
| Messmikrofon | |
| Fernbedienung steuert Lautstärke? | |
| Fernbedienung steuert Phase | |
| Fernbedienung steuert Übergangsfrequenz | |
| Anschlüsse | |
| Eingang LS-Klemmen/XLR/Cinch | |
| Ausgang LS-Klemmen/XLR/Cinch | |
| Hochpassweiche | |
| Bewertung | |
| Kurzfazit | Bezahlbarer High-End-Woofer\r\nmit Ultra-Langhubchassis und\r\ngeschlossem Gehäuse sowie\r\nDrahtlos-Schnittstelle. Herrlich\r\nmachtvoller, flinker Klang, für\r\nGeld und Größe ein Knaller. |
| Klang | |
| Klangpunkte max. 75 Punkte) |
56 |
| Basspräzission max. 24 Punkte) |
19 |
| Basstiefe max. 24 Punkte) |
20 |
| Basspegel max. 24 Punkte) |
17 |
| Messwerte max. 10 Punkte) |
9 |
| Praxis max. 15 Punkte) |
8 |
| Wertigkeit max. 10 Punkte) |
7 |
| Gesamturteil max. 120 Punkte) |
80 sehr gut |
| Preis/Leistung | überragend |
| getestet in Ausgabe: | 1/10 |

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