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Testbericht

Surroundlautsprecher-Set Canton Chrono 509 DC, 505 Center/2x AS 525 SC

stereoplay


Wolfram Eifert

25. März 2009

Das Surroundlautsprecher-Set Chrono 509 DC, 505 Center/2x AS 525 SC von Canton für 3130 Euro, glänzt mit sagenhafter Lebendigkeit und Neutralität.

Surroundlautsprecher-Set Canton Chrono 509 DC, 505 Center/2x AS 525 SC

Einem stereoplay-Leser die Chrono-Serie von Canton schmackhaft zu machen, dürfte kaum mehr notwendig sein, denn die Hauptlautsprecher Chrono 509 waren Testsieger in Heft 8/2007. Ähnlich erging es den Kompaktboxen vom Typ 502 einen Monat später.

Noch zu klären wären die Talente des Centers Chrono 505 und des Subwoofers AS 525, der in zweifacher Ausfertigung in den Dienst trat, um den gesteckten Preisrahmen in nützlicher  Weise auszuschöpfen.

Das macht auch insofern Sinn, als das Bassreflex-Modell in Sachen Membranfläche (22er-Chassis) und Verstärker (100 Watt Sinus) eher zu den schmächtigen zählt, seine Kräfte somit gerne verdoppelt und größere Freiräume in Sachen Raumanregung schafft.

Surroundlautsprecher-Set Canton Chrono/2x AS 525
Bild vergrößern 680 1000 http://img2.magnus.de/Surroundlautsprecher-Set-Canton-Chrono-2x-AS-525-r680x1000-C-1fb8781b-13018135.jpg Passend zum Center oder den Rearspeakern gibt es optional einen Boxenständer. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Passend zum Center oder den Rearspeakern gibt es optional einen Boxenständer.

Die vermutlich wichtigste Chrono-Besonderheit sind die doppelt gefalteten Sicken, die in penibler Abstimmung auf die Membrangeometrie ein gleichmäßiges Rundstrahlverhalten begünstigen und Dynamiksprünge gestatten, die noch vor kurzem niemand einem so zierlichen Boxenset zugetraut hätte.

Der Center ist als Zweieinhalbwegesystem ausgeführt, die Konustreiber mit Alumembranen erhalten also unterschiedliche Signale, was ein weniger raumwinkelabhängiges Rundstrahlverhalten und eine breitere Hörzone bei liegender Verwendung ergibt.

Via HD-fähige Elektronik (als Schaltzentrale diente ein Yamaha DSP Z 11, siehe Heft 4/2008) bestens genährt, zeigte das Set die Chrono-typischen Klangmerkmale, als da wären ansteckende Lebendigkeit und Frische bei Abwesenheit von Trägheit und Mulm.

Von den Subwoofern könnten Grobmotoriker sich etwas mehr Schmackes wünschen, doch die auf Dauer viel wichtigere Klangreinheit war dafür umso erstklassiger. Für deren Demonstration bedurfte es nicht einmal der ­sattsam bekannten Actionszenen mit U-Boot-Fahrten und Explosionen aller Art.

Selbst bei vermeintlich harmlosen Zeichentrickfilmen wie „Shrek Der Dritte" (Paramount) lief es den Testern angesichts glasklarer und dennoch nie nervender Dialoge mehr als einmal eiskalt den Rücken runter. Was auch am präzisen Spiel des Centers lag, der sich ungewohnt harmonisch einfügte.






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