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USB-D/A-Wandler: KingRex UD 384
Trotz kleinem Gehäuse und ebenso kleinem Budget hat der KingRex UD 384 (ab 450 Euro) den Ehrgeiz, Computern zu großem Klang zu verhelfen.
KingRex UB 384
KingRex UPower
Auf der Platine des UD 384 (links) geht es recht übersichtlich zu. Gut zu erkennen an der silbernen Abdeckhaube ist die sehr genau taktende 12-Megahertz-Zeitbasis unmittelbar beim D/A-Wandlerchip. Rechts im Bild die mobile Stromversorgung UPower: Zentrales Element ist der Lithium-Ionen-Akku.
Stets sehr ausgewogen und breitbandig
Geringer Klirr mit klanglich vorteilhaftem Spektrum.
Als USB-Wandler schön niedriger Jitter (201 ps, mit U-Power 204 ps)
Alsdann darf man sich aber auf die Belohnung freuen. So spielte der kleine König angesichts seines Preises erstaunlich geschmeidig und musikalisch stimmig. Im Vergleich mit dem Arcam rDAC machte er im Basskeller zwar etwas weniger Druck, wirkte im Mittelhochtonbereich dafür eine Spur bewegter, fließender. Mit dem Akkupack UPower geriet sein Klangbild noch etwas bodenständiger und farbkräftiger.
Externe Stromversorgung
Alternativ zur Energieversorgung mit dem beigepackten 7,5-Volt-Weltweit-Steckernetzteil lässt sich der KingRex UD 384 auch mit der optional erhältlichen, externen Akku-Stromversorgung UPower betreiben. Die 200 Euro teure Energiequelle besitzt dabei die gleichen Gehäuseabmessungen wie der Wandler, so dass sich beide problemlos übereinander stellen lassen.
Als Energiespeicher verwendet die UPower-Einheit einen 7,5-Volt-Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2600 Milliampere-Stunden, was dem UD 384 eine Spielzeit von immerhin mehr als zwölf Stunden fernab der Steckdose erlaubt. Ganz praktisch: Außer dem 7,5-Volt-Ausgang für den UD 384 besitzt das UPower auch einen USB-Anschluss, mit dem sich über den internen Akku auch andere Geräte wie iPhone & Co. betreiben oder laden lassen.
Der Ladezyklus für den Lithium-Ionen-Akku wird mittels Timer-Baustein und Leistungs-Op-Amp überwacht, so dass ein Überladen nicht möglich ist. Vorteil der Akku-Stromversorgung ist die Entkopplung vom Lichtnetz, was klangtrübende Mantelströme in den Signalkabeln zu unterdrücken hilft.
Technische Daten und Testergebnisse
| Allgemein | |
|---|---|
| Abmessungen (B x H T)HöheTiefe | 8,2 x 2,4 x 8,8 cm |
| Gewicht | 180,0 kg |
| Ausstattung/Funktionen | |
| Lautstärkeregelung digital | |
| Lautstärkenregelung analog | |
| Fernbedienung | |
| Anzeige Samplingrate | |
| Anzeige Wortbreite | |
| Digitale Effektschleife | |
| Maximale Abtastrate Cinch/AES | |
| Maximale Abtastrate Optisch | |
| Maximale Abtastrate USB | 384 |
| USB-Asynchron-Modus USB | |
| Einstellbare Digitalfilter-Charakteristik | |
| Zahl Filter-Optionen | |
| Besondeheiten | 32 Bit/384 kHz |
| Eingänge CD-Spieler | |
| Digital Cinch | 0 |
| Digital BNC | 0 |
| Digital optisch | 0 |
| Digital ST | 0 |
| Digital AES/EBU | 0 |
| Digital DSD | |
| I2S | 0 |
| USB | 1 |
| Firewire | 0 |
| Ausgänge D/A-Wandler | |
| Ausgänge Cinch | 1 |
| Ausgänge XLR Stereo | 0 |
| Ausgänge Kopfhörer 6,3mm | 0 |
| Ausgänge Kopfhörer 3,5mm | 0 |
| Digitalausgang Cinch | |
| Digitalausgang optisch | |
| Digitalausgang sonstige: | |
| Testurteil | |
| Kurzfazit | Extrem kompakter USB-D/A-Wandler mit S/P-DIF-Ausgang. Verarbeitet im asynchronen USB-Modus High-Resolution-Files von bis zu 32 Bit/384 kHz. Klingt stimmig, fließend. Optimal mit optischem Akkupack. |
| Klang | Absolute Spitzenklasse |
| Klangpunkte (max. 70 Punkte) |
61 |
| Klangpunkte Vorverstärker | |
| Messwerte (max. 10 Punkte) |
9 |
| Praxis (max. 15 Punkte) |
6 |
| Wertigkeit (max. 10 Punkte) |
7 |
| Gesamturteil (max. 120 |
83 sehr gut |
| Preis/Leistung | überragend |
| getestet in Ausgabe: | 1/12 |

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