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Testbericht

Verstärker Cambridge Azur 740 A

Testergebnis
45.0 Punkte
1000 EUR
Testverfahren: 1.0

stereoplay


Hans-Ulrich Fessler, Johannes Maier

15. Mai 2008

Im Verstärker Azur 740 A von Cambridge (1000 Euro) halten sich schlaue elektronische Heinzelmännchen auf.

Verstärker Cambridge Azur 740 A


Bild vergrößern 937 566 http://img3.magnus.de/image-r937x565-C-b4132a89-25116852.jpg In jeder Weise vorbildlich: Der Azur 740 A erlaubt, die Skalierung der Lautstärkeanzeige oder den Kontrast des Displays zu ändern. © Julian Bauer
© Julian Bauer

In jeder Weise vorbildlich: Der Azur 740 A erlaubt, die Skalierung der Lautstärkeanzeige oder den Kontrast des Displays zu ändern.

Übersteigen Impulsspitzen den maximalen Aussteuerungsbereich, reduziert ein „Clip-Detector" – während er via Display seinen Einsatz meldet – blitzschnell den Eingangspegel und beugt harten Verzerrungen vor.

Wem solcherlei Eingriffe in die Dynamik suspekt sind, der darf diese elektronische Regelung auch ausschalten. Die Schutzelektronik des Cambridge überwacht dann immer noch die Temperatur, unterdrückt eventuelle DC-Anteile, die zu lauten Umschaltknacksern beim Wechsel der Eingänge führen würden, und checkt, ob an den Lautsprecherklemmen ein Kurzschluss vorliegt. Droht trotz alledem Ungemach, opfern vier Schmelzsicherungen vorher ihr Leben.


Bild vergrößern 937 742 http://img3.magnus.de/image-r937x741-C-29f53fd8-25116855.jpg Schirmt nebenbei die Elektronik gegen magnetische Streufelder des Trafos ab: im Gehäuse integrierter Kühlkörper. Die Endtransistoren beinhalten auch gleich die Treiber und eine fix reagierende Ruhestrom-Automatik. © Julian Bauer
© Julian Bauer

Schirmt nebenbei die Elektronik gegen magnetische Streufelder des Trafos ab: im Gehäuse integrierter Kühlkörper. Die Endtransistoren beinhalten auch gleich die Treiber und eine fix reagierende Ruhestrom-Automatik.

Im täglichen Betrieb wird der Azur 740 A gerade mal handwarm. Selbst exotische Boxen zwingen den Briten nicht in die Knie – das Labor ermittelte eine stolze Ausgangsleistung von 184 Watt an 4 Ohm.

Der Hörtest

Auch akustisch gab sich der Azur 740 A keine Blößen. ­Seine herausragenden Stärken – die glasklare Reproduktion ohne Kanten und Ecken – kam tatsächlich an allen Lautsprechern zum Tragen. Grundehrlich im Bass, fein und allürenlos in den Höhen – der 740 eroberte sich die Herzen der Tester und wird neuer Favorit der Redaktion.




Technische Daten und Testergebnisse

Allgemein  
Abmessung (B x H x T) 43,0 x 11,5x 35,0 cm
Gewicht 10,7 kg
Features  
Gattung (Rec. / Vollv.) Vollverstärker
Fernbedienung vorhanden ja
System-Fernbedienung/ lernfähig nein/nein
Frontplatte schwarz/silbern/champagner ja/ja/nein
Frontplatte andere Fb. nein
Muting nein
Klangregler/abschaltbar ja/ja
Loudness nein
Monitorschalter ja
Aufnahmewahlschalter audio nein
Netzbuchsen geschaltet/ungeschaltet 0/0
Senderspeicher/Speicherautomatik 0/
Sendersp. mit aut. Sortierung
Anschlüsse  
Phono-Eingang MM/MC nein/nein
Eingänge Hochpegel Cinch/XLR 6/0
Digitaleingänge Cinch/XLR 0/0
Boxenausgänge A+B/schaltbar ja/ja
Kopfhörerbuchse ja
Pre-Out/Main-In 1/nein
Tape-Anschlüsse (ein/aus) 1
Prozessor-Eingang/-Ausgang nein/nein
Unity-Gain-Eingang nein
Pre-Out Subwoofer 0
Messwerte  
Sinusleistung Stereo 4 Ohm / 8 Ohm 183,0 W / 112,0 W
Musikleistung Stereo 4 Ohm / 8 Ohm 224,0 W / 130,0 W
Störabstand Line 105,0 dB(A)
Bewertung
Kurzfazit Der Azur 740 A glänzt nicht nur mit Schnittstellen für Mehrraum-Bedienfelder, sondern mit einem sagenhaft stabilen und fein aufgelösten Klang.
Klang Spitzenklasse
Klangpunkte Analog-In
(max. 70 Punkte)
45
Klangpunkte Netzwerk-In
(max. 70 Punkte)
0
Klangpunkte USB-In
(max. 70 Punkte)
0
Messwerte
(max. 10 Punkte)
8
Praxis
(max. 15 Punkte)
9
Wertigkeit
(max. 10 Punkte)
8
Gesamturteil
(max. 120
70 Punkte
Preis-Leistung überragend
getestet in Ausgabe: 6/08


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