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Vergleichstest Netzwerk-Spieler: Linn Klimax DS Dynamik, Linn Akurate DS Dynamik, Linn Majik DS Dynamik
Neue Software und Netzteile sollen Linns Netzwerkplayer noch besser klingen lassen. Aber können sich solche peripheren Änderungen überhaupt auswirken?
Upgradeitis – so nennt man in audiophilen Kreisen die Sucht, in immer wiederkehrenden Schüben die heimische Anlage noch besser machen zu wollen. Upgradeologen wären dann logischerweise diejenigen, die dem Upgradeomanen aus mehr oder weniger Eigennutz immer wieder nahe legen: „Da gibt es was noch Besseres...“.
Die offene Software-Architektur erlaubt Zusatzanwendungen.
Von wegen: „Geht nicht, gibt’s nicht" muss wohl die Philosophie in Glasgow gewesen sein, denn warum sonst würden die Ingenieure von Linn jetzt mit einem Software-Update und einem Hardware-Upgrade aufwarten, die die Netzwerker klanglich nochmals besser stellen sollen? Schritt 1: die Verbesserung der Geräte-internen Software. Sie bestimmt, wie das digitale Musiksignal verarbeitet wird, bevor es zum Digitalwandler gelangt.
Die Cara-Software ermöglicht mehr Bedienkomfort & Übersicht
Dass eine neue Software klangliche Vorteile bringen kann, war stereoplay schon beim kleinen Sneaky DS aufgefallen. Nach einem Software-Update stuften wir ihn deshalb klanglich um einen Punkt höher ein. Jetzt hat Linn mit „Cara" (Version 2) eine Software für die Player vorgelegt, bei der – so die Linn-Ingenieure Ian Wilson und Keith Robertson – nicht nur in der Bedienungsfreundlichkeit deutliche Fortschritte gemacht wurden.
Aus alt mach neu: links das neue Dynamik- Netzteil. Wie der Vorgänger ebenfalls ein Schaltnetzteil, bringt es nicht nur mehr Kraft mit ins Spiel, auch die Musikalität profitiert von ihm.
Mit dem „Dynamik“-Netzteil gehen die Linn-Ingenieure auch schon seit über zwei Jahren schwanger. Es sei potenter, weniger anfällig für Störeinflüsse aus dem Netz, filtere seine Ausgangsspannung noch besser und sei rauschärmer, so Wilson, damit die nachfolgende Elektronik weniger beeinflusst werde. Eine höhere Schaltfrequenz (das Dynamik ist ein Schaltnetzteil) soll durch dynamisches Spreizen (hier darf offiziell gejittert werden) weniger störend wirken.
Software-Update leichtgemacht: Knopfdruck genügt.
Fazit
iPod/iPhone werden immer mehr zur komfortablen Fernbedienung.
Preis/Leistungs-Sieger ist der Majik DS – schon er kann die meisten CD-Player arbeitslos machen. stereoplay-Tipp: Der Majik hat als einziger eine Lautstärkeregelung und spielt damit auch direkt an einer Endstufe. Ein echtes Erlebnis! Das klangliche Überraschungs-Highlight dieses Tests ist der Akurate DS. Er ist in seiner Klasse konkurrenzlos.
Kleines Spiel für zwischendurch





